Basler Fasnachtslaterne
Basler
Fasnachtslaterne
Die Laterne ist die mystische Begleiterin der Fasnachts-Cliquen an der Basler Fasnacht. In diversen Liedern besungen, schwanken und wippen die mächtigen Leinwände während den „drey scheenschte Dääg“ durch die Basler Gassen. Und so schaffen sie es während diesen drei Tagen die Menschen zu verzaubern und eine unglaubliche Atmosphäre zu kreieren. Am Dienstag können die Kunstwerke auf dem Münsterplatz bei der Laternenausstellung betrachtet werden.
Aber was passiert nach diesen drei Tagen?
Lagerung
Nach der Fasnacht werden die Laternenwände aus ihrem Rahmen geschnitten und auf dem Estrich aufgehängt (so handhaben wir das zumindest bei den Schnooggekerzli). Auch die Seitentüren werden auf dem Estrichboden gelagert. Wenig erinnert nun an die ursprünglich majestätische und mystische Form dieser farbenprächtigen Laternen.
Das Ziel ist es die Laternen in irgendeiner Form wieder zugänglich zu machen. Wenige Personen besitzen eine Wand, an der sie eine Leinwand in dieser Grösse aufhängen können. Die Grösse muss also verringert werden.
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Bilder
Die „Schnooggekerzli“ recyclieren ihre Laternenwände nun auf eine kreative Art und Weise. Als sogenannte Fasnachtslaternenbilder sollen die Laternenwände all denjenigen zugänglich gemacht werden, die ein Stück Fasnacht bei sich zu Hause, im Geschäft oder im Vereinslokal aufhängen oder stellen wollen.
So werden die Basler Fasnachtslaternen vom tristen Dasein auf dem Estrich erlöst und zurück ins Rampenlicht gestellt.